Aktivitäten

Es gibt viele Möglichkeiten sich mit einem BorderCollie zu beschäftigen. Die meisten Border Collies sind für jede Art der Bechäftigung zu begeistern. Findet man heraus, welche 'Arbeit' Ihnen besonders liegt, so kann man in dieser Disziplin auch sehr erfolgreich sein. Natürlich spielt es auch eine Rolle, wie der Hund im ersten Jahr geprägt wird. Ein Hund der lernt immer auf die kleinsten Bewegungen und Befehle seines Besitzers zu reagieren und auf die nächste Anweisung zu warten, wird sich sicherlich beim Hüten schwerer tun, wo doch ein großer Teil instinktives, selbständiges Arbeiten gefordert wird. Wichtig ist, daß diese Hunderasse überhaupt körperlich und geistig ausgelastet wird. Schafft man es, seinen Hund zu Hause dann noch zur Ruhe zu erziehen, so bekommt man einen rundum ausgeglichenen Hund, der durchaus familientauglich ist.

 

 

Unser Steckenpferd ist das DogDance. Meiner Meinung nach ist das die vielseitigste Art seinen Hund zu beschäftigen. Ob mit reinem Tricktraining, Choreographien auf Musik, vielen Sprüngen oder einfach korrekter Fußarbeit (Healwork), das Training kann individuell auf das Mensch-Hunde-Team angepaßt werden. DogDance ist auch eine Beschäftigung für ganz junge oder schon ältere Hunde. Meine 12.-jährige Sheila ist immer noch sofort zu Stelle, wenn im Wohnzimmer Tricks geübt werden.

 

Gleich nach dem DogDance schlägt unser Herz für Agility. Hier sind sportlicher Einsatz, Kondition, und schnelles Reaktionsvermögen gefragt. Hier gilt es einen Parcour von Hindernissen, möglichst fehlerfrei in sehr kurzer Zeit zu durchlaufen. Diese Sportart ist nichts für 'Couchpotatos'! Da von den Hunden eine große Leistung erwarted wird, sollte man mit dem eigentlichem Agility frühestens beginen, wenn der Hund 1 Jahr alt ist und der Gesundheitszustand von einem Tierarzt kontrolliert wurde. Von Vorteil ist es, wenn zu mindest die Hüfte geröngt wurde.

 

Das Hüten liegt dem Border Collie im Blut und wenn man ein Mal gut trainierten Hunden bei der Arbeit zugesehen hat, kann man sich kaum etwas schöners vorstellen!

Leider gibt es bei uns nicht so viele Schafherden, daß für den mittlerweile populären BorderCollie genügend Hütearbeit anfallen kann. Auch eine Hobbymäßige Schafhaltung von 5 Schafen, kann kaum der Hüteleistung eines Borders entsprechen.

Außerdem ist die Hütelveranlagung nicht bei jedem Hund dieser Rasse gleich ausgeprägt. Ein Hund der aus reiner Hütlinie gezogen wurde kann für diesen Job gänzlich ungeeignet sein und ein Hund aus reiner 'Showlinie' die besten Hüteveranlagungen aufweisen.

Ich empfehle jedoch jedem BorderCollie-Besitzer, sich mit dem Thema Hüten etwas zu beschäftigen, denn man lernt seinen Hund besser zu 'lesen' und kann auch einige Verhaltensweisen im Alltag besser verstehen.

Wer es gerne genau mag, ist beim Obedience gut aufgehoben.Bei dieser Disziplin kommt es auf eine sehr exakte Arbeitsweise und nur einmalige Befehlsgabe an. Neben Fußarbeit sind auch Apport und Geruchsidentifikation wichtige Aspekte des Obedience. Obedience kann man bereits mit dem jungen Hund schön sehr gut üben und auch für eine, vielfach gefordert, Begleitundepfüfung sehr exakt trainieren.

Eine neue Abwandlung ist das 'Ralley Obedience'. Eine Mischung, aus Obedience-Übungen und weiteren Aufgaben, die mit Hilfe von Schildern wie ein Parcour abgearbeitet werden.

Unseren Spaß für 'zwischendurch finden wir beim Frisbee. Lange habe ich mich gegen diese Sportart gewehrt. Bei falscher Wurftechnik besteht sicherlich ein gewisses Verletzungsrisiko für den Hund. Haben aber Werfer und Hund unter fachkundiger Anleitung ihre Technik erlernt, so ist dies durchaus ein Sport mit hohem Spaßfaktor.

Wichtig ist, daß spezielle Hundefrisbees verwendet werden und nie direkt auf den Hund zugeworfen wird.
Auch hier gibt es Turnier , wo eine Choreographie mit Musik vorgeführt wird.

Roxy ist der beste Beweis, das Apportieren nicht nur für Retriever ein Vergnügen ist!

Eine sehr Hundgerechte Beschäftigung, wo die Nase zum Einsatz kommt.

Steigerungenmöglichkeiten finden sich in größeren Distanzen und unterschiedlichem Gelände. Auch das Richtungseinweisen bedarf einiger Übung.

Eine schöne Möglichkeit mit seinem Hund eine Aufgabe zu erfüllen bietet auch die Rettungshundearbeit oder die Ausbildung zum Therapiehund. Immer beliebter wird auch das Mantrailing. Hierbei geht es um gezielte Personensuche an verschiedensten Plätzen.

Sehr beliebt bei den Border Collies ist auch das Longieren. Dies kommt ihrem Hüteverhalten sehr entgegen, und man lernt den Hund auf Distanz zu kontrollieren. Nebenbei ist es auch eine kurzfristige, körperliche Auslastung für die Hunde. Das Longieren ist für uns jedoch nur eine zeitweise Abwechslung und eine weiter Trainingsmöglichkeit für die Ditanzarbeit.